Wessen Stimme zählt

Die FPÖ will das Ergebnis der österreichischen Präsidentenwahl, bei der sie denkbar knapp unterlegen war, anfechten – das ist eine gute Nachricht für die Demokratie. Wahlbetrug darf sich nicht lohnen.

Und Deutschland? Wer erinnert sich nicht an die letzte Bundestagswahl, bei der die AfD einen ganzen Wahlabend lang bei 4,9 Prozentpunkten verharrte, wo doch sonst alles in Bewegung blieb. Komisch, nicht wahr. Es gab da auch einmal einen Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, wonach die Stimmen dementer Pflegeheimbewohner en bloc zu den etablierten Parteien wandern. Ich kann mich nicht entsinnen, dass dieser Artikel zu einem Aufschrei oder auch nur einem Ermittlungsverfahren geführt hätte.
Und dann war da noch die Geschichte mit den 279 Briefwahlstimmen, die in Berlin nach einer Europawahl auf dem Müll gefunden wurden, ok, schon ein paar Jahre her. Konsequenzen? Fehlanzeige.

Lassen Sie mich eine Vorhersage wagen, was die kommenden Wahlen bringen werden: In Grossbritannien werden die Brexit-Befürworter „denkbar knapp“ unterliegen. In Deutschland wird die Einheitspartei „überraschend und äusserst knapp“ die Bundestagswahl 2017 gegen die AfD gewinnen, ebenso der Le-Pen-Verhinderungsblock die nächste Präsidentschaftswahl in Frankreich. Im westeuropäischen Kalifat wird es dann keine Wahlen mehr geben.

So könnte es kommen. Oder auch nicht: Wir müssen wachsam sein. Und wir brauchen Wahlbeobachter, nicht nur auf Haiti und in der Ostukraine, sondern hier, in Deutschland.

 

8. Juni 2016 Friedrich Wilhelmi

Geisterdebatte des Gespensterparlaments

EIn Gespenst geht um in Deutschland – es besteht aus mehreren hundert kleinen Geistern und nennt sich Deutscher Bundestag.

Der Spuk, der unser Souverän sein will, hat vor wenigen Tagen eine Geisterdebatte geführt und einen Phantombeschluss gefasst: die sogenannte Armenienresolution.
Da beschäftigt sich also die gesetzgebende Gewalt dieses Landes umständlich damit, ob es einen hundert Jahre zurückliegenden Völkermord in einem entlegenene Land auch so nennen soll und darf – begleitet vom Heulen des Sultans und dem Zähneklappern der Heiligen Angela der Schlachthöfe.
Sie werden fragen, was denn daran so gespenstisch sei. Ganz einfach: Weil hier die Schatten nach den Schatten greifen, während sie die eigentliche Lebens- und Schicksalsfrage dieser Nation seit mehr als einem Jahr geflissentlich vermeiden – nämlich, ob dieses Land die muslimische Masseneinwanderung bejaht oder verneint.

6. Juni 2016 Theo B. v. Hohenheim

Niemand hat die Absicht…

in Deutschland ein Kalifat zu errichten. Niemand hat die Absicht, hierzulande die Scharia einzuführen. Niemand hat die Absicht, Mädchen zu beschneiden und zwangszuverheiraten. Niemand hat die Absicht, den Abfall vom Glauben mit dem Tode zu bestrafen, ebenso wie jede Beleidigung des Propheten. Niemand hat die Absicht, die ungläubigen Hundesöhne über seine wahren Absichten zu täuschen.

Wer hat Angst vor dem Islam? Niemand. Und wenn er kommt? Dann laufen wir….

27.4. 2016 Theo B. von Hohenheim

 

Und ewig grüsst das Murkseltier

Jeden Morgen dasselbe. Ich wache auf, suche verschlafen die Austaste des Weckers. Rüber ins Bad, Radio ein, Deutschlandfunk. Mit einem Schlag dann hellwach in meinem Alptraum: SIE IST IMMER NOCH DA! Das Murkseltier mit der Marionettenkinnlade, das so nett mit dem Sultan spielen kann und keine Angst vor dem Islamkrokodil hat, so wenig, dass es freien Eintritt in das Kasperltheater bekommt.
Statt dem Krokodil haut sie dem Böhmerle mit der Klatsche eins aufs vorlaute Mundwerk. Du du du…
Jetzt habe ich mich beim Rasieren geschnitten. Es kann doch nicht sein, oder? SIE IST IMMER NOCH DA, nach all diesen katastrophalen Fehlern, die nicht Milliarden, sondern auch Menschenleben gekostet haben, und noch viel mehr kosten werden.

Es kann nicht sein, aber es ist so. Noch. Der Alptraum, in den wir alle erwachen werden, hat bereits begonnen. Al quaida hat vor Jahren den europäischen Bürgerkrieg in 2017 avisiert. Wir sind auf dem besten Weg dahin, hampelnd an Fäden, die andere ziehen, Marionetten von Marionetten.

19. April 2016, Theo B. v. Hohenheim

Der Tod ist ein Syrer aus Deutschland

Wut und Trauer, ich darf als Kind der achtziger Jahre diese beiden Gefühle in schlimmer Claudia-Roth-Manier heute einmal zusammenfügen, an diesem Tag „Brüssel“ nach dem Tag „Paris“, der schon so lange zurück zu liegen scheint.
Wut und Trauer beherrschen mich. Trauer um die Toten. Und Wut, weil sie einen sinnlosen Tod sterben mussten, denn sie starben ihn nicht für die „Freiheit“, sondern für die open door policy der EU, für den Schein von Schengen und den Heiligenschein der deutschen Bundeskanzlerin.

Natürlich war es ein Racheakt für die Verhaftung des Parisdrahtziehers, das ergibt schon der zeitliche Zusammenhang und die Rücksichtslosigkeit des Vorgehens.

Verantwortlich sind damit in erster Linie die Täter am Abzug der Kalaschnikow und am Zünder ihrer Sprengstoffgürtel. Aber dahinter scheint die zweite Reihe der Verantwortung auf, derjenigen, die diese Tat zuliessen, ermöglichten, den Bedingungrahmen ihrer Entstehung geschaffen haben. Verantwortlich für diese Tat, wie schon für „Paris“, ist auch die deutsche „Willkommenskultur“, die Herrn Abdeslam und seinen Komplizen den Rückzugs- Ruhe- und Nachschubraum geliefert hat.

Das sind Ihre Toten, Frau Merkel. Erlösen Sie sich und uns. Machen Sie den Weg frei. Treten Sie endlich zurück.

22. März 2016 Theo B. v. Hohenheim

Angie go home

Die Ergebnisse dieses EU-Türkei-Gipfels waren so vorhersehbar wie deren Folgen fürchterlich sein werden. Deutschland und Europa sollen Ihren eigenen Untergang finanzieren – wir laden den Sultan und seine Völker ein, zu kommen und zu bleiben, und geben ihm noch Geld dafür.

Das hat das Unglückshuhn an unserer Staatsspitze natürlich nicht allein verzapft, ob sie nun höherer Eingebung oder den Anweisungen ihres Führungsoffiziers folgte. Nein, mit ihr taten bisher auch alle Gefolgsleute der Einheitspartei der BRD, die Kauders, Oppermanns, Göring-Eckhardts und und und.

Aber jetzt ist endgültig genug. Selbst Angie hat die Schnauze voll, das sieht man den tränensackschweren Gipfelbildern an. Lasst sie endlich gehen, mitsamt ihrem Hofstaat, dorthin, wo der Pfeffer wächst, irgendwo zwischen New York und Los Angeles. Vielleicht ist bei George Clooney oder in Langley, Virginia ja noch ein Zimmer frei, wenn es für den Friedensnobelpreis oder die Seligsprechung wider Erwarten nicht reichen sollte. Denn den USA hat Angela objektiv immer treu gedient, bis auf den heutigen Tag, ganz gleich, was ihre Absicht war.

 

8. März 2016 Theo B. v. Hohenheim

Oh Gott, es ist ein Trump!

The Donald gewinnt den Super-Tuesday, und die Amerikaversteher in unserem Land (Neudeutsch: Aufenthaltsgebiet von Wohnbevölkerung und Flüchtlingen) sind in heller Aufregung. Der Vorsitzende der Atlantik-Brücke, CDU-Mann Friedrich Merz, sprach im Deutschlandfunk gar von Panik. PANIK! Ja, Panik, Leute, und dafür liebe ich Trump, auch wenn seine Frisur und sein Frauengeschmack zweifelhaft sind. Er rollt das Feld von hinten auf, nicht nur in den US-Vorwahlen, sondern auch hier, im Herkunftsland seiner Vorfahren.
Warum sie ihn fürchten und hassen, ist offensichtlich: Er spricht es aus, wenn er die dicke Kaiserin für nackt hält (Merkels Flüchtlingspolitik sei Wahnsinn). Das ist in diesem Land der Hofschranzen und Duckmäuser immer schon als Majestätsbeleidigung verstanden worden.
Am Ende aber haben Merz, Steinmeier, FAZ-Frankenberger und all die anderen keine Angst vor Trump. Sie haben Angst vor der Wahrheit und davor, dass sie jemand austrompeten könnte, den sie nicht mit Missachtung und dem Volksverhetzungsparagraphen strafen können. Mit einem US-Präsidenten Trump kann man nicht so umspringen wie mit den sächsischen Pediga-Anhängern. Und das ist eine gute Nachricht.

2.3. 2016 Theo B. v. Hohenheim

Unser taeglich Fluechtling gib uns heute

Adieu Staatskirche – lange Jahre bin ich Dir treu geblieben, trotz fader Rituale, Emanzenbibel und saftiger Kirchensteuern.
Aber jetzt, mit Deiner Haltung in der Flüchtlingskrise, hast Du den Bogen überspannt, altes Haus.
Johannes Gross, einer der letzten Journalisten, die ihre Ideen nicht allein von der Atlantikbrücke empfingen, hat, ich glaube, es war schon in den 1980er Jahren, einmal boshaft formuliert: „Der Widerstand gegen Hitler nimmt täglich zu.“ Das Diktum gilt heute mehr denn je, gerade für die Kirchen. So warnt etwa der Berliner Erzbischof Heiner Koch in der FAZ angesichts von Pegida: „Ich denke, auf manche Entwicklungen im Dritten Reich, als sie noch abwendbar waren, hat man zu spät beziehungsweise nicht eindeutig genug reagiert.“

Aha. Und so verdunkeln die Kirchenoberen heute Ihre Dome, auf dass die AfD-Demo auf dem Platz davor keinen malerischen Hintergrund erhalte. Oder man bietet Tschetschenen ohne Bleiberecht ein sogenanntes „Kirchenasyl“ im vollen Bewusstein der Illegalität.
Dabei hat Bischof Koch so unrecht nicht: Es gibt eine traurige Parallele zwischen dieser Gegenwart und dem „Dritten Reich“: Das ist die Vorbehaltlosigkeit, mit welcher sich die Kirchen, vornehmlich die evangelische, in den Dienst der Obrigkeit stellen und damit Verrat an ihren Gläubigen, ihren Gemeinden üben. Die Kirchen haben heute mit ihrem unbedingten Ja zur von oben verordneten, letztlich phantasmagorischen „Willkommenskultur“ mehr gemein mit den fanatisch führertreuen „Deutschen Christen“ der NS-Zeit, als ihnen lieb sein dürfte.
Wen Gott strafen will, den schlägt er mit Blindheit – jene Blindheit, die so gut zusammengeht mit moralischer Überheblichkeit, wie sie ein Kardinal Woelki bei den Katholiken und ach so viele evangelische Bischöfe an den Tag legen, wenn sie den täglichen Flüchtling predigen. Merken diese Leute eigentlich, dass sie uns weit mehr abverlangen als selbst der Gott, in dessen Namen zu sprechen sie sich anmassen?

Der gebot seinen Jüngern, dass sie ihren Nächsten lieben sollten wie sich selbst – und auch das war schon viel verlangt. Heute dagegen gilt der Nächste nichts, der Fremde hingegen alles. Im Zeitalter der Globalisierung ist die höchste Tugend die Fernstenliebe- diese Lehre predigte schon in den achtziger Jahren der Philosoph Hans Jonas. Sein Credo: Das „Prinzip Verantwortung“, welches besagt, dass jeder Erdenbürger jederzeit für jeden anderen Globusbewohner einzustehen habe. Verstanden haben das am Ende nur die Deutschen, die nicht mehr zwischen Bürger und Nichtbürger, Innen und Aussen, Freund und Feind zu unterscheiden wagen, da Unterscheidung auf Latein ja Diskriminierung heisst und der Gebrauchs des Verstandes in ethischen Fragen irgendwie nach Zynismus riecht. Nur das Herz soll sprechen, nur die Liebe zählt. Die kinderlose Bundesmutti und der Sultan vom Bosporus werden es schon richten. Die Botschaft hör ich wohl – allein, mir fehlt der Glaube.

 

23. Februar 2016 Theo B. v. Hohenheim

Berliner Karneval findet statt

Düsseldorf, Mainz, aufgepasst: Der Berliner Karneval findet statt. Genauer gesagt: Er hört gar nicht mehr auf. Vom Aschermittwoch der Willkommenskultur will hier niemand etwas hören. Siggi, der fröhliche Wurstverkäufer, hält sich am Kleingedruckten nicht auf. Und die Mutti aller Funkenmariechen verteilt derweil Kamellen am Bosporus.

Motto: Et hätt noch immer jot jejange. Wie dieser Spruch auf Uckermärkisch heisst? Ach kommen Sie….

Die Stille vor dem Schuss

Das Wort „menschenverachtend“ schäumt der Medienkaste in den Hälsen wie sonst nur der Prosecco zu den Staatsempfängen. Was haben die beiden „Frontfrauen“ der AfD (seltsam faschistoider O-Ton der Systempresse) nur wieder von sich gegeben? „Provokationen“ zwischen „Schiessbefehl“ und „gefordertem Massenmord“ an Flüchtlingen – man sieht einmal mehr, wie nah Ausschwitz auch der bayrisch-österreichischen Grenze gerückt ist.

Dabei ging es im Kern um eine Selbstverständlichkeit: dass deutsche Grenzer im äussersten Notfall auch von der Schusswaffe Gebrauch machen können. Nichts anderes hat Frau Petry gesagt und gemeint. Natürlich ist das Gesetz und Recht, in Deutschland wie überall auf der Welt.

Was meinen aber all die anderen, die sich nun empören? Dass lediglich Geld und gute Worte für unsere Grenze reichen müssen und im übrigen die Türkei, die ja auch bei der eigenen Bevölkerung nicht zimperlich ist, es schon richten werde? Gut, einverstanden. Dann schickt bitte aber auch keinen einzigen Bundeswehrsoldaten, keine Gewehre und Awacs mehr in der Welt herum. Solange Ihr das tut und gleichzeitig die eigene Grenze preisgebt, verdient Ihr nur einen Namen: Heuchler.

 

2. Feb. 2016 Theo B. v. Hohenheim