Das Wort „menschenverachtend“ schäumt der Medienkaste in den Hälsen wie sonst nur der Prosecco zu den Staatsempfängen. Was haben die beiden „Frontfrauen“ der AfD (seltsam faschistoider O-Ton der Systempresse) nur wieder von sich gegeben? „Provokationen“ zwischen „Schiessbefehl“ und „gefordertem Massenmord“ an Flüchtlingen – man sieht einmal mehr, wie nah Ausschwitz auch der bayrisch-österreichischen Grenze gerückt ist.
Dabei ging es im Kern um eine Selbstverständlichkeit: dass deutsche Grenzer im äussersten Notfall auch von der Schusswaffe Gebrauch machen können. Nichts anderes hat Frau Petry gesagt und gemeint. Natürlich ist das Gesetz und Recht, in Deutschland wie überall auf der Welt.
Was meinen aber all die anderen, die sich nun empören? Dass lediglich Geld und gute Worte für unsere Grenze reichen müssen und im übrigen die Türkei, die ja auch bei der eigenen Bevölkerung nicht zimperlich ist, es schon richten werde? Gut, einverstanden. Dann schickt bitte aber auch keinen einzigen Bundeswehrsoldaten, keine Gewehre und Awacs mehr in der Welt herum. Solange Ihr das tut und gleichzeitig die eigene Grenze preisgebt, verdient Ihr nur einen Namen: Heuchler.
2. Feb. 2016 Theo B. v. Hohenheim