Die Kloeckner von Notre Dame

Wenn man sich die designierte letzte Regierung dieser Republik anschaut, diese grauen Reichsverweservisagen, dann fällt eine Person durch ihre immerwährende Fröhlichkeit auf. Julia Klöckner, das hübsche Gesicht dieses hässlichen Palavers der GroKo-Verhandlungen. Frau Klöckner ist ja angeblich die große Hoffnungsträgerin der CDU, und das, obwohl sie noch keine Wahl gewonnen hat, außer der zur Weinkönigin in ihrem pfälzischen Heimatkaff.

Frau Klöckner soll es jetzt also richten, zusammen mit Uschi Altmaier, dem nicht ganz so attraktiven Mundstück des Kanzlerinnenroboters. Bemerkenswert daran ist, dass an Frau Klöckner nichts bemerkenswert ist, außer eben ihr vergleichsweise angenehmes Äußeres. Das reicht heute offenbar, um Bundesministerin zu werden. Und das in Zeiten von Metoo und Antidiskriminierungsgesetzen!

Nun gut, ein Talent besitzt sie durchaus: Sie schaut nicht nur nett aus, sondern plappert auch gut gelaunt daher; kann selbst da noch über den grünen Klee loben, wo schon lange kein Gras mehr wächst, etwa bei den miesen Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen. Egal, wie es um Unsere Liebe Frau im Kanzleramt bestellt ist, bei Julia läuten die Glocken.
Soviel Dämlichkeit, pardon, Chuzpe, wie Frau K. besitzt sonst nur Martin Schulz, der ja auch alles toll finden kann, wenn es nur seinem eigenen Fortkommen dient.

Wir wünschen ihr und allen anderen, die im leeren Gehäuse von Notre-Dame-des-Votes-Perdues Dienst tun, alles Gute. Möge es in einigen Jahren noch ein funktionierendes Staatswesen in Mitteleuropa geben, das ihre wohlerworbenen Pensionsansprüche erfüllt.

9.2. 2018 Friedrich Wilhelmi

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